Umlaufvermögen
Vermögen, das voraussichtlich binnen eines Jahres zu Geld wird.
Das Umlaufvermögen fasst Vorräte, Forderungen, zum Verkauf gehaltene Wertpapiere sowie Kassenbestand und Bankguthaben zusammen. Sein Gegenstück ist das Anlagevermögen — was zur Nutzung und nicht zum Verkauf gehalten wird.
Den binnen eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten gegenübergestellt, zeigt es, ob die Gesellschaft die Verpflichtungen der kommenden Monate erfüllen kann. Übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten das Umlaufvermögen dauerhaft, hängt die Gesellschaft von neuer Finanzierung oder von der Geduld ihrer Lieferanten ab.
Woher diese Zahl stammt
Aus der Zeile „Umlaufvermögen“ der bei der Centrale des Bilans eingereichten Bilanz.
Verwandte Begriffe